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Cannabis Anbauvereinigungen Deutschlands e. V. (CAD) bei Podiumsdiskussion zur Bilanz des Konsumcannabisgesetzes

Cannabis Anbauvereinigungen Deutschlands e. V. (CAD) bei Podiumsdiskussion zur Bilanz des Konsumcannabisgesetzes
Personen auf dem Podium
Vertreter:innen des CAD e. V. im Gespräch mit Politik und Fachöffentlichkeit: Für weniger Bürokratie, mehr Rechtssicherheit und eine praxistaugliche Umsetzung des Konsumcannabisgesetzes. (v. l. n. r.: Dr. Klaus Lederer, Sprecher für Queer- und Drogenpolitik der Linksfraktion Berlin; Dinah Rogge, Leitung AG Prävention & Gesundheit im CAD e. V.; Jana Halbreiter, Vorstandsmitglied CAD e. V.; Fabian Kunow, Moderator)

Berlin, 20.09.2025 – Jahrzehntelang wurde über die (Teil-)Legalisierung von Cannabis diskutiert, seit 2024 ist sie in der Bundesrepublik Realität: Mit dem Konsumcannabisgesetz (KCanG) wurde Erwachsenen in Deutschland erstmals ein legaler Zugang zu Cannabis ermöglicht, unter anderem über nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen, sogenannte Cannabis-Clubs.

Die Cannabis Anbauvereinigungen Deutschlands e. V. (CAD), ein bundesweiter Dachverband dieser Vereine, war mit zwei Vertreterinnen auf einer Podiumsdiskussion in der Hellen Panke in Berlin präsent. Die Veranstaltung bot Einblicke in die Arbeit der Anbauvereinigungen und diskutierte die Frage: Wie praxistauglich ist die aktuelle gesetzliche Regulierung und wo braucht es dringend Verbesserungen?

Einblicke und Bilanz nach einem Jahr KCanG

Da ein Besuch der Produktionsstätten aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen nicht möglich war, präsentierte die Green Leaf Society e. V. erstmals einen selbstproduzierten Film, der die praktische Arbeit, den Alltag und die Herausforderungen des Vereins und seiner Mitglieder dokumentiert. Anschließend diskutierte das Podium über Chancen, Grenzen und notwendige Reformen der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Auf dem Podium sprachen:

  • Jana Halbreiter, Vorstandsmitglied CAD e. V. und Vorstand der Green Leaf Society e. V.
  • Dinah Rogge, Leitung AG Prävention & Gesundheit, CAD e. V.
  • Dr. Klaus Lederer, Sprecher für Queer- und Drogenpolitik, Linksfraktion Berlin

Moderation: Fabian Kunow

CAD fordert Entbürokratisierung und Rechtssicherheit

In der Diskussion machte der CAD deutlich, dass die Ziele des KCanG, insbesondere die Eindämmung des Schwarzmarktes und der Schutz der Konsument:innen nur erreicht werden können, wenn die gesetzlichen Regelungen für Anbauvereinigungen praxistauglich von den jeweiligen Behörden ausgelegt werden.
 „Unsere Mitglieder leisten einen wichtigen Beitrag zu Verbraucherschutz, Prävention und Transparenz. Damit Cannabis-Clubs ihre Arbeit wirksam ausüben können, braucht es weniger Bürokratie und mehr Rechtssicherheit“, betonte Jana Halbreiter.zu sorgen, die Rechtssicherheit für Anbauvereine schaffen und den Zielen des KCanG entsprechen.